Spamalot – Die Suche nach dem Tecklenburger Gral

Es ward einmal eine Runde tapferer Ritter, die auszog den Gral zu suchen und zu finden… oder so ähnlich. Die Freilichtspiele haben neben dem schweren Stoff von Victor Hugo dieses Jahr Monty Pythons satirisches Musical Spamalot ins Programm geholt. Die muntere, frische und fröhliche Komödie basiert auf dem Spielfilm „Die Ritter der Kokosnuss“ und bietet Unterhaltung für Groß und Klein. Bei Groß überzeugt es vor allem mit dem bissigen Humor. Die Stars Frank Winkels und Femke Soetenga brillieren als etwas verwirrter und eigenbrötlerischer König Artus und die um Aufmerksamkeit heischende Fee aus dem See.

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Bei den Freilichtspielen Tecklenburg wird’s in diesem Sommer „Shrek“-lich

SHREK – Das Musical, Freilichtbühne Tecklenburg 2017. Foto: André Havergo

Begonnen hat die Theatersaison in Tecklenburg bereits vor ein paar Wochen, am Pfingstmontag, mit der traditionellen Pfingstgala. Mit dem 2008 am Broadway uraufgeführt Musical „Shrek“startete dann vergangenes Wochenende die offizielle Spielzeit, die noch bis zum 09. September 2017 zahlreiche fantastische Aufführungen verspricht und die mit einem weiteren Highlight, nämlich Rebecca, dann für dieses Jahr endet. Wer nun bei Shrek glaubt, es handele sich um ein Kindermusical, der wird überrascht sein, dass auch mit einem grünen Wesen aus dem Sumpf – namentlich einem Oger – einer Prinzessin, Fabelwesen und tanzenden Blumen und Bäumen, durchaus ein Stück entstehen kann, dass sicherlich nicht nur Kindern Spaß macht.

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Vom Tanzfilm zum Musical – Flashdance wieder am Staatstheater Darmstadt

Flashdance © Michael Hudler

In den 80ern war die Zeit der großen Tanzfilme, aus der Filme wie “Dirty Dancing”, “Footloose”, “Fame” und “Flashdance” hervorgingen. Und ähnlich wie “Dirty Dancing” es 2004 auf die Bühne schaffte, schaffte es auch “Flashdance” auf die großen Bühnen und feierte 2008 seine Premiere in Plymouth, ehe es auf Tour durch Großbritannien geschickt wurde und es 2010 sogar für einige Monate ans West End schaffte.

Mittlerweile hatte sich das Theater Chemnitz dem Stoff angenommen und es so erfolgreich inszeniert, dass das Staatstheater Darmstadt diese Produktion so übernommen und erstmals im Oktober 2015 zur Premiere brachte. Nach mehreren ausverkauften Terminen ist es nun also nicht verwunderlich, dass das Musical seine Wiederaufnahme am 04.02. erneut im Staatstheater feierte.

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Eine runde Sache – die Ritter der Tafelrunde erobern Tecklenburg

artus
(c) Julia Wagner / Maybe Musical

Die Freilichtspiele Tecklenburg sind seit Jahren dafür bekannt, die Sommer-Saison mit großartigem Musiktheater zu füllen. Dieses Jahr sogar mit einer Deutschland-Premiere. Artus Excalibur, das Musical aus der Feder von Frank Wildhorn, welches zuvor in St. Gallen das Publikum begeisterte, feierte am 18. Juni Premiere in Tecklenburg und war bis zum 29. August auf der Freilichtbühne zu erleben.

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Alle tanzten mit dem Tod – Kaiserin Elisabeth hält Hof in Berlin

Alle tanzten mit dem Tod – Kaiserin Elisabeth hält Hof in Berlin

Wer kennt sie nicht, die kitschig romantische Filmversion der Lebensgeschichte von unserer „Sissi“? Was seit Jahrzehnten regelmäßig Fernsehzuschauer begeistert, hat jedoch wenig mit der „wahren“ Geschichte der Kaiserin Elisabeth zu tun, wie sie im Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay erzählt wird. Den Auftakt des Stückes bildet der Selbstmord von Elisabeths Mörder Luigi Lucheni, der zum Erzähler des Stückes wird. Er geleitet das Publikum durch die Stationen von Elisabeths Leben. Sie wird von der bayrischen Prinzessin mit allen Freiheiten, zum Vogel im goldenen Käfig, als sich Kaiser Franz-Josef, Herrscher über Österreich und zugleich Elisabeth Cousin, in sie verliebt und sie anstelle ihrer Schwester Helene zur Kaiserin an seiner Seite bestimmt. Elisabeth begreift jedoch schnell, was es bedeutet Kaiserin zu sein. Die Pflichten des Hofes und der andauernde Disput mit Franz-Josefs Mutter, Erzherzogin Sophie, lasten schwer auf den Schultern der jungen Kaiserin. Auch, dass ihre Kinder von ihrer Schwiegermutter erzogen werden sollen, kann die familiär geprägte Elisabeth nicht verstehen. Immer wieder, wenn Elisabeth mit ihrem Schicksal hadert, ist da einer, der sie versteht und zu sich holen will: Der Tod. Er hat sich in Elisabeth verliebt und will sie bei sich wissen. Elisabeth wiedersteht der Versuchung jedoch immer wieder und lernt, sich bei Hofe durchzusetzen. Ein glückliches Leben scheint ihr jedoch nicht vergönnt. Sie wendet sich ab von Mann und Sohn und endet schließlich doch in den Armen des Todes.

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