Life is a Cabaret – Cabaret in Dresden

(c) Klaus Gigga

Mit ihrer Inszenierung des Musical-Dauerbrenners „Cabaret“ bringt die Semperoper Dresden einen absoluten Klassiker auf die kleine Bühne der Spielstätte Semper Zwei. Mit nur wenigen Requisiten, aber dafür fantastischen Darstellern entführt der Conférencier des berühmt-berüchtigten Kit-Kat-Club die Zuschauer für rund zwei Stunden in eine Welt der Gegensätze. Eine Welt aus Vergnügen, Angst, Lust und Armut. Read more

After all this time – Pia Douwes

(c) Simone Leonhartsberger

Sie kreierte die Elisabeth in der Uraufführung des gleichnamigen Stückes, spielte die Mrs Danvers in Rebecca oder Diana Goodman in Next to Normal – aus kaum einer weiblichen Hauptrolle ist sie wegzudenken: Pia Douwes. Seit Ende November 2017 ist endlich ihre Solo-CD „After all this time“ erhältlich und präsentiert 14 englischsprachige Songs, die einen musikalischen Querschnitt ihrer Karriere und der europäischen Musicallandschaft bieten. Ein wunderschön gestaltetes Booklet mit persönlichen Gedanken zu jedem Titel runden dieses sehr persönliche Album ab. Ein wahres Goldstück in jedem CD-Regal. Read more

Das Maybe-Musical-Weihnachtsgewinnspiel (beendet)

Weihnachten steht vor der Tür – schon heute in einer Woche ist es wieder soweit! Und weil Verschenken viel mehr Freude macht, als etwas geschenkt zu bekommen, haben wir uns ein Überraschungspaket rund ums Thema Musical gepackt!

Was ihr tun müsst, um es zu gewinnen? Ganz einfach! Sagt uns einfach, wie viele Weihnachtsmützen sich auf dem unten stehenden Bild versteckt haben und schon seid ihr im Lostopf! Schickt eure Antwort einfach bis zum 22.12.2017 20.00 Uhr an weihnachten@maybemusical.com

Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los!

PS: denkt bitte daran, dass dieses Gewinnspiel nur für Teilnehmer aus Deutschland geöffnet ist! Die Teilnahmebedingungen findet ihr auf unserer Facebookseite!

Viel Glück & frohe Weihnachten!

Fesselnde Reise in menschliche Abgründe – Jekyll & Hyde in Leipzig

„Ich bin ein Teil von jener Kraft,
Die stets das [Gute] will und stets das [Böse] schafft.“

(c) Andreas Birkigt

Dreht man Goethes Mephisto die Wort etwas im Mund um, lässt das Motiv des Henry Jekyll damit zusammenfassen. Getrieben von dem Wunsch, seinem Vater zu helfen, dessen geistiger Verfall ihn sehr belastet, experimentiert Jekyll mit seltenen Drogen – nur Gutes im Sinn. Seine Idee, die Welt von allem Bösen zu befreien, indem er den bösen Teil ein jeden Persönlichkeit extrahiert, ist nobel, aber auch gefährlich.

Frank Wildhorn adaptierte das Buch von Robert Louis Stevenson zum Musical und brachte es 1997 an den Broadway. Seitdem wurde es weltweit in unzähligen Theatern gespielt und verliert dabei nichts von seinem düsteren Charme. Die Inszenierung in der Musikalischen Komödie Leipzig trifft den dunklen Nerv des Stücks perfekt und lässt die Zuschauer in das verruchte London des 19. Jahrhunderts abtauchen, in dem Gut & Böse nicht so einfach zu trennen sind. So ergeht es auch Henry Jekyll, dessen Experimente die Grenzen zwischen beiden Fronten bald verwischen.

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Reise ins alte Ägypten – Prinzessin Nofretete an der Musikalischen Komödie

Prinzessin Nofretete (c) Kirsten Nijhof

Leipzig entführt seine Gäste ins alte Ägypten, zur sagenumwobenen Prinzessin Nofretete. Bereits im Foyer der Musikalischen Komödie fühlen sich die Zuschauer wie auf dem Weg in den Urlaub. Eine große Bahnhofsuhr ist zu sehen, über dem Eingang zum Zuschauerraum prangt das Schild ‚Zur Abfahrt‘. Beim Vorzeigen der Tickets wird jedem Gast ein Umschlag mit seinen Reiseunterlagen überreicht und wenig später befindet man sich bereits auf dem Weg nach Ägypten.

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Thomas Borchert does it his way – Borchert Beflügelt im Schlossparktheater Berlin

(c) Jan Frankl

Ein Klavier und sein Publikum – mehr braucht Thomas Borchert nicht für einen beflügelten Abend. Nach Stationen in Magdeburg und Buchholz gastierte er auch im Schlosspark Theater Berlin  – im Gepäck viele Songs seiner neuen CD.

Mit 50 ist Thomas mitten im Leben angekommen und stellt sich selbst die Frage, wie viele Jahre er noch auf der Bühne stehen wird. Endlichkeit ist somit das Thema des Abends, allerdings bleiben immer ein optimistischer Blick nach vorn und vor allem das Genießen des Hier und Jetzt. Gefühlvoll, tiefsinnig und reflektierend präsentiert Thomas Borchert alte und neue Songs.

Mit Anekdoten und kleinen Erzählungen führt er dabei durch den Abend und gewährt auch den ein oder anderen sehr persönlichen Einblick in die Entstehungsgeschichte seiner Songs oder die Motive dahinter. Stärker als bei anderen Konzerten scheinen die Songs dieses Mal zusammenzuhängen und bilden ein durch und durch abgeschlossenes Programm. Thomas Borchert spielt und singt sehr gefühlvoll, mal laut, mal leise – immer dem Song und den eigenen Emotionen angepasst.

(c) Lena Gronewold

Die Titel des Abends sind nicht nur neue Songs, sondern eine bunte Mischung aus vielen Jahrzehnten. Im ersten Teil dominieren dabei vor allem englische Songs, während sich im zweiten mehr deutsche unter die Auswahl mischen. Besonders die neuen Titel der CD haben es den Zuhörern angetan, so zum Beispiel „Everything but you“, wie Thomas Borchert sagt, seine Antithese zu Sinatras „My way“. Endlich auch auf CD gebannt ist „Forever“, der auch an diesem Abend ausdrucksvoll durch den Saal klingt. „Do not stand at my grave and weep“, dessen Text auf einem Gedicht von Mary Elizabeth Frye basiert, hat Thomas Borchert mit Musik unterlegt. Auf „Midlife“ ist der Titel als einziger ohne Klavierbegleitung zu hören, sondern wird nur von den Streichern gespielt. Im Schlossparktheater klingt die Originalversion mit Klavier jedoch ebenso gut. Mit „Grateful“ stellt Thomas Borchert einen Song vor, der es leider nicht mehr auf seine neueste CD geschafft hat, aber so ins Ohr geht, dass da wohl dringend Nachholbedarf besteht. Natürlich nicht fehlen darf bei einem Borchertschen Konzert die Publikumsbeteiligung und die Hauptstadt singt mit viel Elan mit und unterstützt den Solo-Künstler mit viel Elan – das bringt Spaß auf beiden Seiten.

(c) Lena Gronewold

Insgesamt ist es eine gelungene Mischung, die sich verknüpft durch Borcherts Moderation wunderbar zusammenfügt. Und wie auf schlafenden Walen wird man von der Musik fortgetragen, bis das Konzert, so wie alles im Leben, ein Ende findet. Als Zugabe zeigt Thomas Borchert dann noch einmal worauf es im Leben am allermeisten ankommt: den Spaß. Mit dem Wildschweinduett und einem Swing-Medley aus verschiedenen Musicalklassikern wie Tanz der Vampire und Phantom der Oper entlässt er sein Publikum in den sommerlich lauen Abend.

Das Fazit des Abends ist eine ausgewogene Songauswahl mit einer ordentlichen Prise Lovesongs, viel Spaß und insgesamt das wohl bis jetzt persönlichste Beflügelt-Programm. Weiter geht es in 2018 unter anderem in Leonberg, Fürth, Trier und Dortmund, alle Infos dazu unter www.borchertsupport.com.

Standing Ovations für Next to Normal in Dresden

Next to Normal ist alles andere als fast normal.  Kaum ein Musical schickt sein Publikum auf eine solche emotionale Achterbahnfahrt und bringt ein Thema auf die Bühne, dass so nah an das alltägliche Leben herankommt. Seit der deutschen Uraufführung im Oktober 2013 begeistert vor allem die Produktion aus Fürth und hat längst eine große Fangemeinde gewonnen – nicht nur Dank der erstklassigen Cast. Vom 26. bis 30. April machte die Erfolgsproduktion in der Staatsoperette Dresden Station. Read more

Borchert Beflügelt im Schlossparktheater Berlin

(c) Jan Frankl

Am 20. Mai kommt Musicalstar Thomas Borchert zum wiederholten Mal ins Schlossparktheater Berlin. Borchert Beflügelt heißt das Solo-Programm, bei dem er sein Publikum mit auf eine musikalische Reise nimmt. Thomas Borchert wird Songs abseits der Musicalbühnen auf denen er sich sonst bewegt präsentieren! Read more

1 Jahr Maybe Musical

Vor genau einem Jahr war es soweit – unsere Website ging mit den ersten Berichten und Interviews online! Seitdem hat sich so einiges getan und wir freuen uns über die viele positive Resonanz, die wir bekommen haben. Auch im Mai gibt es bei uns wieder viele interessante Berichte zu lesen – schaut also wieder vorbei!

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Zwischen Kunst und Wahnsinn – LoveMusik an der MuKo Leipzig

Fernab von Musical-Mainstream inszeniert die Musikalische Komödie das prämierte Broadwaymusical „LoveMusik“. Genau genommen ein zwei-Personen-Stück und eine Gratwanderung zwischen Liebe und Musik, zwischen Kunst und Wahnsinn. Eine ambitionierte deutsche Erstaufführung der besonderen Art.

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