West Side Story in Bonn – Der Klassiker brilliert mit neuen Ideen und Top-Besetzung

WEST SIDE STORY – Maria (Marie Heeschen), Tony (Jan Rekeszus)
(c) Thilo Beu

In der heutigen Zeit geht es mit vielen Dingen so. Sie tauchen auf, sind kurz aber kräftig an der Spitze und versinken dann in einem schier ewigen Schlaf. Ein paar Jahre später erinnert sich kaum noch jemand daran. So ergeht es Songs oder auch Sänger und Sängerinnen, die als One-Hit-Wonder ein Leben lang mit nur einem einzigen Song in Verbindung gebracht werden. Mit Musicals ist es nicht anders. Auch in diesem Genre gibt es schier unzählige kleine und aber auch große Produktionen, die kommen und gehen. Diejenigen, die sich jedoch einen der oberen Ränge erkämpft haben und von denen noch Jahrzehnte später gesprochen wird, sind nach wie vor dünn gesäht. Nicht so das Erfolgsmusical „West Side Story“…

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Kiss me Kate – Die Oper Bonn bringt den Klassiker mit Starbesetzung auf die Bühne

KISS ME, KATE – Oper Bonn
Hans-Jürgen Schatz (Zweiter Ganove), Oliver Arno (Fred Graham), Bettina Mönch (Lilli Vanessi), Michael Schanze (Erster Ganove)
(c) Thilo Beu

Die Oper Bonn hat sich in den letzten Jahren auch in Musical-Kreisen durchaus einen Namen gemacht. Sie hat die Marktlücke Musicals für sich entdeckt und der Erfolg gibt ihr Recht. Beinahe jede Vorstellung dieses Genres ist ausverkauft und nicht nur die Auswahl der Stücke findet großen Anklang, sondern auch bei der Inszenierung und der Besetzung selbiger beweist das Kreativteam immer wieder aufs Neue ein geschicktes Händchen. Konnte man sich in den letzten Jahren an Stücken wie „Evita“, „Der kleine Horrorladen“ oder gar „Jesus Christ Superstar“ erfreuen, steht in dieser Spielzeit der Klassiker „Kiss me Kate“, das Musical von Samuel und Bella Sepwack mit Musik und Gesangstexten von Cole Porter, auf dem Plan. Cole Porter, dem die Kompositionen von über vierzig Musicals zugeschrieben werden, war so etwas wie der Inbegriff der „Roaring Twenties“. Viele seiner eigenen Stücke floppten – sein Hauptgeschäft bestand darin Auftragsarbeiten auszuführen.

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Das Theater Bonn startet mit einer glanzvollen Premiere von Evita in die neue Spielzeit

Es gibt Musicals, die sind einfach zeitlos. Sie werden einige Zeit gespielt und verschwinden dann wieder für längere Zeit in Schubladen der Theaterregisseure, was manchmal einfach sehr schade ist. In in dieser Spielzeit erwartet den Zuschauer eher das Gegenteil: Evita wird zur Zeit gefühlt in jeder 3. Stadt aufgeführt. In verschiedenen Inszenierungen, oft hochkarätig besetzt, erlebt das Stück von Andrew Lloyd Webber, das 1978 im Prince Edward Theatre uraufgeführt wurde, gerade eine Rennaissance quer durch die Bundesrepublik und das benachbarte deutschsprachige Ausland.

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Audrey II lechzt im kleinen Horrorladen in der Bonner Oper wieder nach Blut!

DER KLEINE HORRORLADEN (LITTLE SHOP OF HORRORS) - MUSICAL VON ALAN MENKEN MUSIKALISCHE LEITUNG: Jürgen Grimm / INSZENIERUNG: Erik Petersen / BÜHNE und KOSTÜME: Dirk Hofacker / CHOREOGRAPHIE: Kati Farkas / LICHT: Thomas Roscher
Michael Schanze (Mr. Mushnik), Audrey II, Matthias Schlung (Seymour) Foto: Thilo Beu

In der letzten Spielzeit hat das Theater Bonn, in einer Inszenierung von Erik Petersen unter der musikalischen Leitung von Jürgen Grimm, einen Musical-Klassiker wieder ins Programm genommen. Den kleinen Horrorladen: Der größte Teil der Geschichte spielt in dem Blumenladen von Mr. Mushnik, in dem auch Seymour und Audrey arbeiten. Seymour, der als Gehilfe des Ladenbesitzers gnadenlos ausgebeutet wird, ist heimlich in die etwas einfach gestrickte Audrey verliebt, die ihrerseits wiederum mit dem sadistischen Zahnarzt Orin Scrivello liiert ist.

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